Kapuzinerkresse

Gesehen hat sie vermutlich jeder schon einmal, gegessen haben sie wahrscheinlich aber die wenigsten von euch. Die Kapuzinerkresse, tropaeolum majus, wuchert zur Zeit auf allen Wiesen der Insel. Egal ob in der Stadt, am Straßenrand oder irgendwo auf einem verlassenem Grundstück.

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Und wie könnte es anders sein, auch diese vielseitige Pflanze stammt ursprünglich aus Südamerika. Gab es im alten Europa überhaupt irgendeine schöne oder nützliche Pflanze? Egal, die Kapuzinerkresse wurde Mitte des 17. Jahrhunderts aus Peru eingeführt und hier als Zierpflanze gehalten. Den Namen Kapuzinerkresse verdankt das Grünzeug dem Mönchsorden der Kapuziner. Kapuzinermönche sollen sie damals von Südamerika nach Europa gebracht haben. Eingesetzt haben sie Teile der Pflanze als Schutzmittel gegen Seuchen im Stall der Bauern und gegen die so genannten Hexen. Ob’s genutzt hat?  smile Wohl kaum, denn sonst wären die Hexen wohl nicht auf lodernden Scheiterhaufen verbrannt worden.

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Auf Teneriffa wachsen die Ranken aus dem südlichen Amerika wild und kunterbunt in der Natur und verschönen mit ihren intensiven Blüten die Landschaft. Die wuchernde Pflanze ist aber nicht nur schön sondern auch gesund, reich an Vitaminen – und schmeckt hervorragend. Vor allem die gelben und orangeroten Blüten aber auch die Blätter verfeinern jeden Salat. Die Blütenknospen kann man auch in Salz und Essig einlegen und wie Kapern verwenden. Das kostet fast nix, ist gesund und schmeckt köstlich! Vor allem weiß man, was man isst.

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Übrigens – die Essenz der Blüten soll Lachen, Lebensfreude, Ausgelassenheit und ein positives Lebensgefühl fördern. Falls jemand so eine Blütenessenz selbst herstellen will – es ist nicht sonderlich aufwendig.

Man nehme eine handvoll frischer Blätter und Blüten und übergieße sie mit einem ¼ Liter Schnaps. Das Gemisch in ein Glas füllen, luftdicht verschließen und zwei Wochen an einen sonnigen Platz stellen. Dann durch ein Sieb gießen, die Flüssigkeit abseihen und die Essenz in einer dunklen Flasche kühl aufbewahren. Aber Vorsicht – mehr wie dreimal zwanzig Tropfen pro Tag sollte man davon allerdings nicht einnehmen, da man damit den Magen reizen könnte – und dann würde einem das Lachen wohl eher vergehen. lachen

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Über ARTlandya - der Blog

Teneriffa ist eine ganz besondere Insel im Atlantik und auf ARTlandya, einer wunderschönen Finca in Icod de los Vinos erwartet euch eine verzauberte Welt mit KünstlerPUPPEN, TEDDYbären und viel Natur :-) Lasst euch überraschen und stöbert einfach in meinen Beiträgen!
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