Baumriesen

Alles ist relativ, oder? Stellt sich ein relativ großer Mensch vor einen relativ großen Baum, sieht der Mann relativ klein aus. Der Baum wirkt wie ein Riese in der Landschaft und der Mensch geht mit einem Augenzwinkern nur mehr als Zwerg durch. In der Natur ist der Mensch also nur ein winzig kleiner Teil und trotzdem meint er, er hätte alles im Griff! 1f609 Aber das ist eine andere Geschichte.

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Ungefähr eineinhalb Kilometer vor – oder nach – Vilaflor stehen zwei gigantische Baumriesen fast am Strassenrand. El Pino Gordo und El Pino de las dos Pernadas, zwei Prachtexemplare der Kanarische Kiefer. El Pino Gordo ist über 45 Meter hoch und hat einen Stammumfang von 9 Metern und 30 Zentimetern.

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Auf der anderen Straßenseite steht eine noch höhere Kiefer im Wald, el Pino de las dos Pernadas. Sie ist zwar ein bisschen schlanker, dafür ist der Baumriese sogar ganze 56 Meter hoch und der Umfang vom Stamm bringt es immerhin auf acht Meter und ganze dreißig Zentimeter. Dafür interessiert sich allerdings anscheinend so gut wie niemand. Ob der kurze Weg über die Straße schon zu weit ist? Schade, denn gerade von diesem Platz hat man eine wunderbare Sicht auf den Dicken, el Pino Gordo. 1f609  Glaubt mir, die zweihundert Meter zu gehen, zahlt sich aus!

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Im Gemeindegebiet von Vilaflor stehen aber nicht nur diese beiden Baumriesen sondern noch einige andere, katalogisierte Baum-Monumente im Wald. En el municipio destacan varios árboles catalogados como monumentales: el Pino Gordo, el Pino de las Dos Pernadas, el Pino del Valle de Ucanca, el Pino de los Hoyitos y el Pino de los Llanitos o del Hermano Pedro, todos ellos grandes ejemplares de pino canario;

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Bei und in Vilaflor stehen noch ein paar bedeutende Bäume, es sind die Zeder von Wildpret, el Cedro de Wildpret, drei hundertjährige Zypressen die gegenüber dem Haupteingang der Kirche von San Pedro stehen und eine große Magnolie, die zur Casa de los Soler gehört.

Vilaflor war ja schon vor vielen Jahrzehnten wegen der klaren Luft und dem Klima vor allem für Lungenkranke ein perfekter Urlaubsort, aber so wie es aussieht, muss dieser Teil der Insel nicht nur für Menschen sondern auch für Pflanzen gesund sein. Warum sollten denn sonst gerade hier so viele uralte Bäume im Wald stehen? In dieser Gegend wurde immer intensive Landwirtschaft betrieben und zwischen den Bewohnern von Vilaflor und den Fischern an der Küste wurde in alten Zeiten reger, wenn auch beschwerlicher Handel betrieben. Die Frauen der Fischer brachten die Fische zu den Bewohnern in die Berge und als Bezahlung nahmen sie frisches Gemüse und allerhand Waren, die es an der heißen und steinigen Küste nicht gab, wieder mit nach Hause. 1f609 Aber diese Geschichte erzähle ich euch ein anderes Mal …

•*¨*•❥ übrigens – „Ein Mensch ist ein Mensch, egal wie klein er auch sein mag!“ ist ein Spruch aus Horton hört ein Hu!

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Über ARTlandya - der Blog

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