El Puertito de Armeñime

Vor einigen Tagen habe ich einen Zeitungsbericht über einen ganz besonderen Teil der Küste von Teneriffa gelesen, über den ich euch schon vor einigen Wochen erzählen wollte. Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, dabei handelt es sich um ein wunderschönes Stück Natur. Es geht um das Stück Küste zwischen dem Dörfchen La Caleta und El Puertito de Armeñime.

Wir haben lange noch nicht alles von der Insel gesehen und vor allem an der Küste sind wir immer wieder auf der Suche nach schönen Plätzchen und Stränden. Als wir das erste Mal in dieser Gegend unterwegs gewesen sind, sind wir, wie so oft, einfach einem Schild nachgefahren und nach einer kurzen Fahrt auf einer schmalen Straße in El Puerito de Armeñime gelandet. Von Liebe auf den ersten Blick war bei mir absolut nicht die Rede. 1f609  Ganz im Gegenteil, so richtig gereizt hat mich die kleine Siedlung und der Strand nicht wirklich, aber weil wir schon einmal da waren, sind wir auch aus dem Auto gestiegen und haben uns umgesehen.

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Das winzige Dorf an der Küste ist so eine Mischung aus einer kleinen Kirche, ein paar wild verstreuten bunten Zelten, Wohnwägen und provisorischen Behausungen, ein paar Häusern, einer Marienstatue, einem schmalen Strand und einem großen, hässlichen Gebäude, das den ganzen Platz dominiert. Der Rest besteht aus brauner Erde, Sand und Gestrüpp, vermischt mit ein wenig Wehmut und der Stimmung eines sterbenden Dorfes.

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Es ist für mich eine eigenartige Stimmung – vor allem weil ich weiß, dass sich nur vier oder fünf Kilometer entfernt hunderte Touristen im All inclusive Hotel ihren mehr oder weniger luxuriösen Urlaub verbringen. Aber das gehört jetzt gar nicht hier her und es ist auch ganz gut so, dass es so und nicht anders ist, denn sonst würde es solche natürlichen Strände mit großer Sicherheit gar nicht mehr geben.

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Am Montag hat leider das einzige Lokal geschlossen und so sind wir nur noch ein kurzes Stück auf einem schmalen Steig zwischen den Häusern auf die Anhöhe gegangen. Von hier  oben sieht die Welt dann plötzlich ganz anders aus. Auch wenn rund herum nur ödes Land zu sehen ist, der Blick auf die unendlichen Weiten des blauen Atlantiks verändert den Augenblick.

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Plötzlich sieht man, wie schön die Landschaft ist, wie ruhig die Natur sein kann und irgendwie ist es fast kitschig schön. 1f609  eine Ahnung, wie man es heute nennt, aber früher hätte man Postkartenidylle dazu gesagt.

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Ich hoffe nur, das es solche Flecken noch lange auf dieser Insel geben wird, obwohl es auch für diese unberührte Landschaft schon Pläne für irgendein Luxushotel geben soll. Es wäre jammerschade, denn wenn die Natur einmal verbaut ist, kann niemand mehr den Ursprung wieder herstellen. Auch nicht mit viel Geld. Vorbei ist vorbei …

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Über ARTlandya - der Blog

Teneriffa ist eine ganz besondere Insel im Atlantik und auf ARTlandya, einer wunderschönen Finca in Icod de los Vinos erwartet euch eine verzauberte Welt mit KünstlerPUPPEN, TEDDYbären und viel Natur :-) Lasst euch überraschen und stöbert einfach in meinen Beiträgen!
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