und es werde Geld …

Es ist die unwichtigste Sache der Welt – wenn man genug davon hat. Man spricht nicht davon aber sämtliche Regierungen der Welt zerbrechen sich darüber den Kopf – oder zerbrechen sogar daran. Einige Menschen schwimmen darin und andere ersticken angeblich daran. Manche Menschen halten es zusammen, dem nächsten Erdbewohner rinnt es zwischen den Fingern davon. Franz verdient es sauer und bei Hans flattert es von selbst beim Fenster herein.  Hinz lässt es für sich arbeiten und Kunz hat es wie Heu. Ob er auch Kühe im Stall stehen hat?  Heutzutage ist diese Aussage wohl nicht mehr zutreffend.

Es wird also doch darüber gesprochen? Ist doch klar, dass es so ist, denn Geld regiert die Welt und dabei ist es ganz nebensächlich, ob jemand drauf sitzt oder nur so damit herum wirft. Kompliziert wird es nur dadurch, dass heute ein paar schlaue Köpfe Unmengen von Geld besitzen und das normale Volk sparen muss, die Wirtschaft aus diesem Grund immer einseitiger wird und die Reichen noch reicher werden. Wozu eigentlich? Was haben Menschen davon, so ein unvorstellbar riesiges Vermögen anzuhäufen, mit dem sie in Wahrheit eigentlich gar nichts mehr anfangen können? Und wo ist das ganze Geld? Ich habe keine Ahnung – es wird ja wohl niemand heimlich verbrannt haben, oder? Es muss also irgendwo auf diesem Planeten versteckt sein.  Vielleicht in diesem kleinen, legendären Topf, den man angeblich am Fuße des Regenbogens finden kann?

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In der Luft flattert es nicht herum, auf der Strasse liegt es auch nicht, Banken geizen damit und im Garten will es auch nicht wachsen. Dabei ist der Euro eine sogenannte Fiat Währung. Fiat ist lateinisch und bedeutet soviel wie es sei oder es werde. Das bedeutet nichts anderes als –  es werde Geld! Das Geld, also in dem Fall der Euro, wird also aus dem Nichts gedruckt und ist schlagartig einfach da. Wir könnten ihn also einfach vermehren, genau so, wie es die Banken machen. 1f609 Aber wie sollen wir das angehen? Fälschen darf man nicht und im Blumentopf wollen die Scheine auch nicht wachsen …

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Die Redewendung „das Geld zum Fenster hinauswerfen“ soll übrigens bereits im Mittelalter in Regensburg entstanden sein. Im alten Rathaus gibt es ein Fenster, in dem sich der Kaiser dem Volk zeigte, das ihm auf dem heutigen Rathausplatz huldigte. Von dort aus warf er Münzen ins Volk – für die Armen. Da es ja ihre eigenen Steuergelder waren, sagten die Bürger: „Er wirft unser Geld zum Fenster raus“  Daran hat sich bis heute auch nichts geändert. lachen  Na ja, ich sage einmal fast nichts, denn in unserer modernen Zeit kommen Kaiser und Könige ja nicht mehr so leicht an die Staatskasse heran. Diese verantwortungsvolle Aufgabe haben ihnen die Politiker aller Farben mit Freude abgenommen!

•*¨*•❥ übrigens – das folgende Zitat ist von Walter Slezak und ich finde, der gute Mann hat recht! „Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.“   1f609  Das hat was, oder?

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Über ARTlandya - der Blog

Teneriffa ist eine ganz besondere Insel im Atlantik und auf ARTlandya, einer wunderschönen Finca in Icod de los Vinos erwartet euch eine verzauberte Welt mit KünstlerPUPPEN, TEDDYbären und viel Natur :-) Lasst euch überraschen und stöbert einfach in meinen Beiträgen!
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