and the winner is …

Icod de los Vinos, 7. Februar 2018, Mittwoch – miércoles

… bei uns auf alle Fälle einmal der Regen! Der Tag ist grau, trüb und ziemlich feucht, denn der Regen plätschert in regelmäßigen Abständen vor sich hin. Auch wenn die Natur darüber glücklich ist und unsere Pflanzen jubeln, ich könnte mich schön langsam wieder für ein paar warme Sonnenstrahlen begeistern. Oder wie wäre es mit Regen in der Nacht und Sonnenschein bei Tag? Wenn ich Petrus wäre, würde ich darüber nachdenken, aber nachdem wir das Wetter nicht mitbestimmen können, müssen wir das Wetter leider nehmen wie wir es serviert bekommen.

Der Hauptgewinner ist und bleibt allerdings der Sauerklee. Die Blütenpracht dieser Pflanze vermittelt zwar einen Hauch von Frühling aber in der Realität ist dieses Gewächs für gar nix gut. 1f607 Naja, stimmt nicht ganz, irgendwann wird wieder Erde daraus. Ich könnte darauf verzichten, denn zur Zeit macht mir dieses Unkraut mehr Arbeit als erwünscht.

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Ich höre schon den Satz „auch Unkräuter sind wichtig, es sind Wildkräuter, die viel zu selten verwendet werden …“ von irgendwo her, aber dieser Sauerklee ist eine Ausnahme!

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Um das Unkraut vor Diskriminierung zu schützen, wurde es einfach in Wildkraut umgetauft und mit einem Federstrich wurde daraus eine neue Philosophie. Die Unkräuter haben sich emanzipiert, Unkraut, ist jetzt positiv. Der Sinn des Spruches Unkraut vergeht nicht wird einfach umgedreht. Mala hierba nunca muereUnkraut vergeht nicht heißt plötzlich „Ich bin nicht kaputtzukriegen, ich gehe nicht unter, mich kriegt keiner klein, ich werde diese Krise schon überwinden.“ Das klingt kämpferisch und könnte fast ein politisches Konzept sein. So unter dem Motto – Jawohl, gegen diese neue Unkrautbewegung ist kein Kraut gewachsen. Kein Kraut, keine Medizin, die sie mehr aufhalten könnte. 1f602 So lebe das Unkraut, hier und überall! Wir schaffen das!

Unkraut und die damit anfallenden Probleme sind so alt wie der Ackerbau. Sogar in der Bibel wird es als Strafe Gottes für den Sündenfall erwähnt. Ich habe vor einiger Zeit diesen Satz in einem Büchlein gefunden: “ … verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen …“. Deshalb heißt es wahrscheinlich auch „als Gott den Garten Eden erschuf, vergaß er nicht aufs Unkraut.“ Vielleicht wollte er den Menschen Langeweile ersparen?

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Ihr könnt gerne mehr darüber lesen, ich habe vor einem Jahr über den Nickenden Sauerklee erzählt, dann könnt ihr ja selbst urteilen … 1f618

•*¨*•❥ Schnee oder Klee

 

Über ARTlandya - der Blog

Teneriffa ist eine ganz besondere Insel im Atlantik und auf ARTlandya, einer wunderschönen Finca in Icod de los Vinos erwartet euch eine verzauberte Welt mit KünstlerPUPPEN, TEDDYbären und viel Natur :-) Lasst euch überraschen und stöbert einfach in meinen Beiträgen!
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