Tag des Teddybären

Am 9. September werden alle Teddybären gefeiert! Keine Ahnung warum gerade heute, aber so ist es nun einmal. Wie viele andere sinnlose Dinge kommt auch dieser kuriose Feiertage aus den  USA nach Europa, aber was soll’s? Verdient hat der kleine Kerl diesen Ehrentag mit Sicherheit! Ein Leben ohne den kuscheligen Teddybären ist für viele Menschen jenseits der Vorstellungskraft. Ich glaube kein anderes Spielzeug hat es in so viele Herzen und so viele Kinderzimmer dieser Welt geschafft.  Und dabei ist es auch bis in unsere ach so digitale und moderne Zeit geblieben!

Der typische Teddy ist die Nachbildung eines Bären. Er hat meistens ein braunes Fell und dunkle Knopfaugen, die Größe variiert von klein bis groß. Sein Innenleben besteht aus Baumwolle, Holzwolle, Kunststoffgranulat oder anderen Materialien. Die ersten Teddies sind für Kinder genäht worden, denn der Teddybär war, im Gegensatz zur Puppe, immer schon ein Kinderspielzeug. Heute sind Teddybären aber auch begehrte Sammlerstücke und werden von Erwachsenen auf der ganzen Welt gesammelt.

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Wie und warum der liebenswerte Plüschbär zu seinem Namen gekommen ist? Darüber gibt es viele Geschichten und einer Legende nach verdankt er seinen Namen Theodore Roosevelt. Der amerikanische Präsident, von seinen Freunden auch Teddy genannt, liebte die Jagd. Im Jahr 1902 wurde ihm auf einer Jagd in Mississippi von den Mitgliedern seiner Jagdgesellschaft ein angebundenes Bärenbaby vor die Flinte gesetzt. Er weigerte sich jedoch das hilflose Bärenjunge zu erschießen und die Geschichte nahm ihren Lauf. Darüber erzähle ich euch ein anderes Mal, denn das würde heute zuviel Zeit brauchen. Nur noch kurz als Ergänzung der Geschichte – der kleine Bär überlebte trotzdem nicht, John M. Parker, der Gouverneur von Louisiana, konnte es nicht lassen und tötete ihm mit einem Jagdmesser. Also kein märchenhaftes Ende.

P.S.: Der TEDDYbär auf dem Foto ist ein original Miola Teddy. Dieser Bär kommt aus Tschechien und wurde von Olga Sulcova und ihrer Mutter Anna Borisova liebevoll genäht. Die junge Bärenmacherin wurde in Moskau geborgen, lebt aber nun schon seit einigen Jahren in Prag und hat erst vor wenigen Jahren mit dem Nähen von Teddybären begonnen.

Mich faszinieren ihre Teddies, auf besondere Art. Man könnte fast glauben, dass sie durch viel Glück von einem mitleidigen Menschen aus ihrem Versteck am Dachboden befreit worden wären. Nun geht es ihnen zwar wieder gut, aber irgendetwas macht sie nachdenklich und traurig. Denken sie an das Kind, das sie eine Zeit lang durchs Leben begleitet haben? Ich bin mir sicher, wir werden noch viele bärige Gesellen von Olga zu Gesicht bekommen.

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Über ARTlandya - der Blog

Teneriffa ist eine ganz besondere Insel im Atlantik und auf ARTlandya, einer wunderschönen Finca in Icod de los Vinos erwartet euch eine verzauberte Welt mit KünstlerPUPPEN, TEDDYbären und viel Natur :-) Lasst euch überraschen und stöbert einfach in meinen Beiträgen!
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