Dickblattgewächse

Unter sogenannten Pflanzensammlern ist die Echeveria leider nicht so bekannt wie es die schönen Pflanzen eigentlich verdienen. Die Gattung gehört zu den Crassulaceae und wurde schon im Jahr 1828 von dem Schweizer Botaniker De Condolle erwähnt. Er wählte den Pflanzenmaler Atanasio Echeveria als Paten und benannte die Pflanze nach ihm.

echeveria.jpg

So, das war jetzt einmal das fachliche Wissen um eine Pflanze, die wahrscheinlich viele von euch kennen. Mir ist der Name auch nur aufgefallen, weil ich mir gestern ein besonders schönes Exemplar gekauft habe und in dem kleinen Töpfchen ist, wie üblich, ein Kärtchen mit einer  Gebrauchsanweisung gesteckt. So funktioniert Fortbildung!

Die Pflanze kommt ursprünglich aus Mexiko und es gibt hunderte verschiedene Arten davon. Sie bilden wunderschöne, abstrakte Rosetten und mich faszinieren vor allem die gedeckten Farben an diesen Gewächsen. Hier auf Teneriffa wachsen die Pflanzen wunderbar im Freien, in Österreich müsste ich sie allerdings auf die Fensterbank stellen, denn winterhart sind die exotischen Schönheiten leider nicht.

Im Volksmund wird sie auch „Perle von Nürnberg“ genannt. Warum?  Das habe ich leider nicht herausfinden können, aber vielleicht weiß es ja jemand?

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5 Antworten zu Dickblattgewächse

  1. Damit ihr wißt, worauf ich geantwortet habe, hier ist der Kommentar von Susanne Henke 🙂 Ich habe ihn leider durch einen falschen Klick gelöscht …

    Die „Perle von Nürnberg“ heißt die Planze weil ein tapferer Seefahrer, der zu den Entdeckern der Neuen Welt gehörte, seiner Angebeteten Doña Maria Imelda zwei Dinge von seiner Reise mitbrachte: eine kostbare Perle, die er selbst ertaucht hatte und einen Echevaria Sprößling, in dessen Rosette er die Perle versteckte. Doch ach und weh – Doñs Maria Imelda war von ihrem Vater einem Kaufmann versprochen worden, der sie schon am Tag nach der Rückekehr unseres tapferen Caballeros zur Hochzeit ins ferne Nürnberg entführte. Kein Wort konnte der Weitgereiste an seine LIebste richten, ihr nur den verpackten Sprößling heimlich zustecken. Den stellte sie im fernen Nürnbeg auf ihre Fensterbank und goss ihn täglich mit ihren Tränen. Und jedes Jahr am Tag der Rückkehr ihres geliebten Caballeros,wuchs eine neue Rosette mit einer neuen Perle …
    (alles frei erfunden 😉 )

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  2. Anonymous schreibt:

    das war der 31 Januar 1504 😉

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  3. Du bist einfach unschlagbar Susanne 🙂 Kannst du mir auch noch den Tag der Rückkehr des guten Mannes verraten? Dann könnte ich vielleicht jedes Jahr eine Perle ernten …

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  4. Anonymous schreibt:

    Wie interessant, wie schön!!!!! Danke an alle!

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