Der alte Leuchtturm von Abona

Am Montag hat es uns nach langer Zeit zur Abwechslung wieder einmal in die Gegend von Arico verschlagen und da wir vor unserem Treffen mit Freunden in El Medano noch ein bisschen Zeit hatten, haben wir ganz spontan einen kurzen Abstecher zum Leuchtturm von Abona gemacht.

Der Himmel war zwar auch über dem Meer ziemlich grau und düster, aber für einen Spaziergang an der Küste ist das gar nicht so schlecht. Viel Zeit hatten wir sowieso nicht und für einen kurzen Spaziergang war es perfekt.

Das ist also el Faro de Abona, der Leuchtturm von Abona, oder besser gesagt, der alte Leuchtturm, der 1899 in Betrieb genommen worden ist. Wenn ich an einen Leuchtturm denke, habe ich allerdings ein anderes Bild vor Augen.

Da sehe ich einen schlanken, runden, hohen Turm vor mir und kein geducktes Haus mit einem kleinen, unscheinbaren Glassturz auf dem Dach. Das passt einfach nicht in meine Vorstellung. Aber weil es in Spanien üblich ist oder war, die neuen Leuchttürme unmittelbar neben ihre Vorgänger zu bauen, steht neben diesem kleinen Leuchttürmchen natürlich auch noch ein schöner, hoher, rot-weiß gestreifter Turm an der Küste. So wie es sich gehört!

Von diesem Punkt aus könnte man auch die sogenannte Geisterstadt von Abades erkunden, doch dazu hätten wir gestern keine Zeit gehabt. Aber auch wenn wir das geplant hätten, der Himmel wolkenlos blau gewesen wäre und die Sonne vom Himmel gelacht hätte, wäre es kein guter Tag dafür gewesen.

Von Zeit zu Zeit trainieren Soldaten in dieser Landschaft und wer weiß – vielleicht wären wir gestern zu Kriegsgefangenen erklärt worden.

Ob die Burschen scharf geschossen haben oder ob sie nur in der Gegend herum geballert geknallt haben, kann ich nicht sagen, aber irgendwie war es ganz lustig, die getarnte Truppe zu beobachten. Sie haben sich tapfer durch die verstreuten Büsche geschlagen und Krieg gespielt.

Ich habe sie dann aus den Augen verloren und wir sind unseren Weg an der Küste ganz unbehelligt weiter gegangen und als wir wieder Richtung Leuchtturm zurück gekommen sind, haben sie sich anscheinend zum Abtransport gesammelt.

Wenn ihr noch mehr über den Faro de Abona lesen wollt, lest euch den älteren Blogbeitrag über den Leuchtturm von Abona durch. Ihr findet dort auch eine nette Geschichte über einen Leuchtturmwächter in alten Zeiten…

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2 Antworten zu Der alte Leuchtturm von Abona

  1. Hallo Ingrid.
    Bist du wirklich sicher, dass es „echte“ Soldaten waren, die dort herumliefen?
    Das Verteidigungsministerium hat das ganze Gelände bereits im Jahr 2002 verkauft an einen privaten Investor (aus dessen Investition dann aber nichts geworden ist).
    Manchmal treiben sich dort Männer rum, die in ihrer Freizeit gerne Krieg spielen und mit Paintball um sich schiessen. Das sieht dramatisch aus, ist aber „Spiel“. Trotzdem, auch wenn das nicht ernst ist, kann es nicht schaden, denen aus dem Weg zu gehen.
    Gruss, Gerardo

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