der weiße Natternkopf


Auf den Kanarischen Inseln gibt es insgesamt fünfundzwanzig endemische Arten von Natternköpfen, unter anderem auch die rote Tajinaste, la Tajinaste rojo, die auf Teneriffa im Nationalpark ihre rosaroten Blütenkerzen in den Himmel streckt und tausende Besucher anlockt.

Wenn einmal im Jahr die roten Natternköpfe in den Cañadas  blühen und ist es auch für uns ein must be zu dieser Zeit in den Nationalpark zu fahren. Die große Frage ist nur, wann stehen sie wirklich in voller Blüte? In diesem Jahr ist es noch nicht ganz so weit. Es blühen zwar schon einige Pflanzen, aber die meisten werden wohl erst in zwei, wenn nicht drei Wochen in voller Schönheit aufgeblüht sein.

Wir haben gestern bei el Portillo diese Exemplare gesehen und sogar in dieser Höhe blitzen nur hie und da ein paar dieser wunderschönen Bütenkerzen in der kargen Landschaft auf. Wir müssen uns also noch ein wenig gedulden.

Ganz anders verhalten sich die weißen Verwandten der endemischen Blume der
Cañadas. Diese Pflanzen kann man ganz normal in einer Gärtnerei kaufen und sich so ebenfalls eine ganz besondere Bienenweide in den Garten pflanzen. Teilweise sind las Tajinastes blancos sogar schon verblüht, aber ich zeige euch hier noch ein paar Fotos aus den vergangenen Jahren.

Sobald die weißen Natternköpfe zu blühen beginnen, lauern die Bienen schon in den Startlöchern. Man muss gar nicht genau hinsehen, man hört das Gesummse der fleißigen Bienen schon aus einiger Entfernung.

Der Name der Blume leitet sich von den langen, gespaltenen Blütenteilen ab. Die kleinen Teile, die aus den Blütenkelchen heraushängen, erinnern anscheinend an die Zunge einer Schlange. Botanisch nennt man die Pflanze Echium, abgeleitet vom griechischen Wort échis, also Schlange oder Natter. In Spanien wird sie Tajinaste genannt.

Bei uns im Garten wachsen und vermehren sich die weißen Natternköpfe schon seit einigen Jahren. Vor langer Zeit haben wir einmal drei Pflanzen in einer Gärtnerei gekauft und seitdem werden es immer mehr.

Früher glaubte man auch, dass der Natternkopf gegen Schlangenbisse helfen würde. Inzwischen weiß man aber, dass er das nicht tut. Man soll damit aber Husten und Hautausschläge behandeln können. Mir ist das eigentlich ziemlich egal, auch wenn die Tajinaste keine Heilpflanze sein sollte, die Blüten sind einfach wunderschön!

Wenn ihr mehr über den rote Natternkopf, la tajinaste rojo, lesen wollt, müsst ihr in einem älteren Blogbeitrag nachlesen. Dort findet ihr auch Unmengen von tollen Fotos, gestern habe ich solche schönen Exemplare leider noch nicht gefunden … 

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3 Antworten zu der weiße Natternkopf

  1. Pingback: Die Kerzen des Teide | Mein Teneriffa - Mi Tenerife

  2. Teda schreibt:

    Das würde ich wirklich auch gerne einmal sehen. Vor allem die roten Natternköpfe deines letzten Beitrages darüber schauen gigantisch schön aus.

    Gefällt 1 Person

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